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Marmorblock-Kohlemikrofon

 Bis zur Entwicklung der Bändchen- und Kondensator Mikrofone der einzige verfügbare Mikrofontyp.Prinzip bedingt immer mit starkem Grundrauschen.Mikrofone dieses Typ des Herstellers Reiss wurden zum Beispiel auch für die frühen Aufnahmen der Comedian Harmonists verwendet. Max Rabe, der dieses Repertoire heute noch pflegt, hat für Plattenaufnahmen wieder mit einem solchen Mikrofon sowie dem CMV3 gearbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Telefunken- Mehrkammerkohlemikrofon

 20er Jahre. Durch aneinanderreihen mehrerer Kohlekammern wurde versucht die Qualität der Übertragung zu verbessern. Teilweise nannte man diese Entwicklungen, eventuell um sich von den normalen Kohlemikrofonen abzugrenzen, auch Questrommikrofone

 

 

 

 

 klang

Siemens & Halske
Telefunken Bändchenmikrofon Ela M

 

 

(Nummer nicht lesbar)

1930 – 1932; mit gewaltigem Ringmagneten; war bis zur Einführung der Neumann – Kondensatormikrofone das hauptsächlich verwendete Mikrofon, auch im Reichstag

 

 

 

 

 

Neumann CMV3                                
Telefunken Ela Mz028/1   
Die berühmte Neumannflasche war das erste in großen Stückzahlen hergestellte Kondensatormikrofon.

Liefert in gutem Zustand auch heute noch einen erstaunlichen Klang. Die für dieses Mikrofonsystem entwickelten Mikrofonkapseln werden teilweise bis Heute unverändert gebaut ( Mikrotech Gefell ) und sind für bestimmte Anwendungen unübertroffen.

 

 

 klang

Melodium 42 b:

 

 

Französisches Bändchenmikrofon aus den 40er-Jahren, ähnlicher Aufbau wie RCA 44

 

 

 

 

 

 

 

Siemens Ela Sk 230/3

 

Sehr spezielles, sogenanntes Zweischichtmikrofon nach Herrn Hell (Siemens&Halske 1937) bei dem die Membran direkt auf der Gegenelektrode aufliegt

 

 

 

Grundig Kondensatormikrofon

 

Wurde in den 50er Jahren zu den damaligen Tonbandgeräten mitgeliefert und beruhte auf dem Prinzip der alten Zweischichtmikrofone

 

 

 klang

Siemens SM 20

extrem seltenes („Serien“nummer 17) Mikrofon vom Anfang der 50er-Jahre mit Stahlröhre EF 12 und austauschbarer Kapsel; bisher ist mir kein weiteres Exemplar bekannt

 

 

 

 

 

 

 klang

CM7049  
Ende der 40er Jahre in der DDR entwickeltes Mikrofon, das sich an der Bauform der Neumann Flaschen CMV3 orientiert. Die zweistufige Röhrenschaltung mit zwei mal EF 12k liefert fast Line Pegel. Die eingebaute Spannungsversorgung führt zu einem, allerdings sehr geringen Restbrumm.Die Originalkapsel CE7049 hat eine Kugel-Charakteristik, das Membranmaterial ist Aluminiumfolie.

 

 

 klang

 

CM7151

Nachfolger des CM7049 mit Bajonett für Wechselkapseln der Typen M7, M8 und M9. Die Schaltung ist praktisch identisch mit der des 7049, allerdings wurden immer wieder Modifikationen vorgenommen, eventuell auch auf Grund der mangelnden Versorgungslage.
Mit der M7 hervorragendes Gesangsmikrofon, am besten mit externem Netzteil zur Vermeidung von Brumm.

 

 

 

 

 

 

CM7156

Erfüllte den Wunsch nach verkleinerten Mikrofonen. Im Aufbau etwas unsolide verglichen mit seinen Vorläufern. Die Zweistufige Röhrenschaltung mit einer miniaturröhre und einer EC92 benötigt zwei verschiedene Heizungsspannungen.

 

 

 

 

 

CMV563 mit M7s

Das Arbeitspferd fürs Studio, wird gerne für hochwertige Gesangsaufnahmen verwendet.

Die Kapsel ist die berühmte M7, wie sie auch in den ersten, heute unbezahlbaren U47 verwendet wurde.

Der Verstärker basiert auf einer EC92

 

 

 

 

 klang

 

 

 

UM57     
Das „Ost U47“ mit am Netzteil umschaltbarer Richtcharakteristik. Sehr gutes Gesangsmikrofo

 

 

klang

M582 oder M92A ( Rundfungausführung )
Kleinmembran-Röhrenmikrofon, hier mit der M93-Kugelkapsel. Schaltung mit EC92-Röhre.
Klangbeispiel mit M94-Kapsel.

 

 klang

Der Rote Strassenkreuzer

50er Jahre DDR Produktion, entweder aus einer der vielen Kleinwerkstätten, oder eine hervorragende Privatherstellung. Übertragerlose Schaltung, damals wurde gerne so gebaut um Kosten zu sparen

 

 

 

 

 klang

Kondensatormikrofon „System Wetzel 027“   Bild oben in der Bildleiste drittes von rechts

Wurde in den 60ern von Joachim Wetzel in Leipzig gebaut. Es gab verschiedene Ausführungen für Amateure und Profis mit, oder ohne Ausgangsübertrager. Die Qualität schwankt auf Grund der Produktionsbedingungen    ( Staub in den Kapseln! ) sehr.

 

 

 

 

 

 

Nachkriegs Flaschenmikrofon

Unbekannter Hersteller vermutlich Eigenbau eines Bastlers

 

 

 

 

 

 klang

Silberne Flasche            
Unbekannte DDR Produktion, ursprünglich mit zweistufiger, übertragerloser Stahlröhrenbestückung. (VermutlichEF12)

 

 

 

 

 

Reissmann

Kleines Röhrenmikrofon mit EF86 ohne Ausgangsübertrager. Diese Mikrofone wurden für Ela Anwendungen gebaut und vorwiegend mit dazugehörigen Verstärkern betrieben, die die nötigen Versorgungsspannungen lieferten.

Die eingebaute Kapsel ähnelt der M7, ist aber von schlechterer Qualität.

 

 

 

 

 

Telefunken Ela M251

Eines der meist gesuchten Vintage Mikrofone neben dem Neumann U47. Es wurde von AKG für Telefunken auf der Basis des C12 entwickelt. Die für Europa gebauten Exemplare wurden mit der auch von Neumann verwendeten Miniaturröhre AC701 gebaut, für die USA fand die dort gebräuchliche 6072 Verwendung.

Phantastisches Gesangs - und Raummikrofon, sowie für fast Alles

 

 

 

 

 klang

Phillips EL6030

Dynamisches Mikrofon aus den 50ern mit gigantisch großer Membran und Schwingspule. Durch Drehen des Anschlußsteckers ist die Ausgangsimpedanz wählbar.

 

 

 

 

 

 

 klang

Beyer M320

Frühes Beyer Bändchenmikrofon, das in der Form der damals üblichen Brikett- Mikrofone gebaut ist.

Nierencharakteristik durch Labyrinthkammer hinter dem Bändchen. Weist schon die Bauform der heutigen Beyer Bändchenkapeln auf.

 

 

 

 

klang

Beyer M260 

Doppelbändchenmikrofon, das seit den 60er Jahren gebaut wird.

 

 

 klang

 

  B&O  BM6

Hervorragendes Stereo Bändchenmikrofon das heute von Royer in den USA nachgebaut wird

 

 

 

 

 

DS. Audio Prototyp

 

 

 

 

 

 

Fotografie Tübingen, Fotograf R.Ottohall fotohall.de